Wow, 12. Februar und schon das zweite Rennen in diesem Jahr. Und diesmal konnte ich im Gegensatz zum ersten Rennen auch meine Leistung abrufen. Mit fast 2 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz, den Andreas Crivellin belegte, konnte ich den Ice Duathlon in Schömberg für mich entscheiden.

19,6 km MTB und 4,8 km Laufen

Start des Rennens, das 19,6km Mountainbiken (2 Runden à 9,8km) und 4,8km Laufen umfasste, war um 14Uhr. Gleich zu Beginn konnte ich mich mit einer Gruppe von ca. 10 Leuten vom Rest des Feldes absetzen. Nach ungefähr 3 Kilometern kam ein kleiner Anstieg und ich beschloss, zu attackieren. Ich profitierte hier natürlich vom geringen Gewicht unseres neuen racextract sparrow. Besonders merkte ich heute die extrem steifen und 9th wave Carbon-Laufräder, die vorne mit dem Continental Protection X-King 2.2 und hinten mit dem Continental Protection Raceking 2.2 jeweils mit Milch und geringerem Reifenluftdruck als bei der Schlauchvariante fahre.

1:45 Vorsprung nach erster Runde

Als ich zurücksah, konnte ich sehen, dass ich gleich eine Lücke von ca. 100 Metern herausgefahren hatte und wusste, dass ich dann wohl ganz gut drauf bin heute. Denn in der Gruppe hinter mir waren unter anderem Andreas Crivellin, dem ich mich zuletzt zweimal beim Bergrennen in Bad Peterstal geschlagen geben musste und der 12 Stunden Weltmeister von 2015 Markus Ziegler. Nach einer Runde hatte ich einen Vorsprung von 1:45min, aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht. Ich erfuhr das erst beim Wechsel zum Laufen.

Watttraining zeigte Wirkung

Eigentlich hatten sich hier die Ergebnisse meiner letzten Trainings bestätigt. Denn dort hatte ich immer wieder 300 Watt an der 2mmol-Schwelle fahren können, was bei meinem Körpergewicht von 66 Kilogramm ein sehr sehr guter Wert ist. Und so fühlte sich das Rennen dann auch an. Außerdem war mir klar, dass Andreas Crivellin der bessere Läufer von uns beiden ist und ich einen Vorsprung herausfahren musste, bei dem nichts mehr anbrennen kann. Dass dies dann am Ende fast 3 Minuten waren inkl. Wechsel, war mehr als komfortabel.

Vorsprung ins Ziel bringen

Trotzdem nahm ich das Rennen natürlich auch als Herausforderung, nach den Wadenproblemen beim Dirty Race in Murr zum einen beschwerdefrei und zum anderen mit vernünftigen Kilometersplits zu laufen. Und das gelang mir. Auch das Laufen fühlte sich super an und ich fühlte keine Müdikeit in den Beinen. Und vor allem: keine Wadenprobleme. Ich konnte den Vorsprung zwar nicht komplett halten, aber mit einem Vorsprung von 1:54min am Ende reichte dieser sehr gut aus, um das Rennen für mich zu entscheiden.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Heinz Betz, der mit dieser Veranstaltung wieder einmal einen tollen Job gemacht hat! Nächstes Jahr sehen wir uns wieder.